Kunst ist nicht Natur. Sie ist das, was der Mensch der Welt hinzufügt – aus Gedanken geboren, nicht aus Algorithmen. Sie ist nicht notwendig. Und genau darin liegt ihre Kraft. Wir feiern diese Superpower, die künstlerische Intelligenz der künstlichen entgegenzusetzen hat mit ihren Werken und den Menschen im Akt des Erfindens.
Aber wir zeigen nicht nur Ikonen, sondern auch jene, die Kunst leben, lieben, deuten oder ausbeuten: leidenschaftliche Sammler, überdrehte Galeristen, irritierte Betrachter – und die vielen absurden Momente, die den Kunstbetrieb zu einem eigenen Schauspiel machen. Zwischen Genie und Größenwahn, Geschmack und Grenzfall.
KI kann Kunst simulieren. Sie perfektioniert Kulturtechniken. Aber was ihr fehlt, ist der schöpferische Impuls. Das Zögern. Der Zufall. Das Stolpern ins Neue. Vielleicht ist genau das unser Privileg: das Unvorhersehbare zu wollen – und es manchmal zu finden.
Oskar Kokoschka
Horst Tappe, 1950er-Jahre
Salvador Dalí
Jack Esten, 1961
Frauen mit Kunstwerken
Andy Warhol
Cecil Beaton, 1969
Frau auf Sofa
Camera Press, 1970er-Jahre
Ehepaar im Prado-Museum
Photo Archiv Schweitzer, 1960
Claudia Cardinale
Roma Press Photo, 1967
Ike Eisenhower
Edward Clark, 1950er-Jahre
Ivan Dryer
Camera Press, 1970er- Jahre
Salvador Dalí
Marc Lacroix, 1970
Frau auf Flohmarkt
Fotoagentur Hecht, 1970
David Hockney
Penny Tweedie, 1970
Pablo Picasso
Kurt Wyss, 1967
Partnerlook
Ray Hamilton, 1970
Fernand Legros
Gérard Schachmes, 1970er-Jahre
Geisha Academy
Rex Features, 1960
Joan Miró
Juan Gyenes, 1953
Kirk Douglas
John Bryson, 1952
Jean Cocteau
Werner Gortner, ca. 1959
Frau im Badeanzug
Norman Parkinson, 1970
Albert Calder Mobiles
John Launois, 1964
Fingal the frisbee dog
Christopher Smith, 1980